High-Concept-Produktionen werden im Volksmund Blockbuster genannt und zeichnen sich durch enorme Produktions- und Vermarktungskosten aus. Das Prinzip High-Concept, das bereits in den 70er Jahren mit Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ und George Lucas’ Science-Fiction Saga „Star Wars“ aufkam, „[…] hat das Kino der 90er Jahre als kulturelles und ökonomisches Phänomen unübersehbar geprägt und ist aus der aktuellen Filmproduktion Hollywoods nicht mehr wegzudenken.“
Blockbuster sind unter anderem an ihren relativ einfachen Charakteren erkennbar. In der Regel haben nur große Filmverleiher die finanziellen und personellen Mittel, um einen Blockbuster in ihr Repertoire aufzunehmen und zu vermarkten. High-Concept-Filme werden unter dem Aspekt der größtmöglichen Vermarktungschancen produziert, wodurch sich Thematiken, die eine kleine Zielgruppe ansprechen, automatisch nicht als High-Concept-Filmproduktion eignen.
„Ansatzpunkt der Vermarktung ist dabei die Story, die sich in fünfundzwanzig Worten zusammenfassen oder sogar nur durch die Nennung des Titels evozieren lassen soll […] Die unmittelbare Eingängigkeit solcher Geschichten basiert darauf, dass ihnen bekannte Ereignisse, Genrekonventionen oder auch ‚stock situations’ des Erzählens zugrunde liegen. Dabei wird der Inhalt des Erzählten konsequent mit Star-Power, Merchandising und anderen Marketingmaßnahmen integriert.“

Mein Name ist Norbert Hillinger. Ich bin mittlerweile 28 Jahre alt und komme aus Altmünster in Oberösterreich. Im Juli 2007 habe ich mein "Journalismus und Unternehmens-kommunikation"-Studium an der FH JOANNEUM in Graz abgeschlossen. Seit September 2007 arbeite ich in Berlin bei der Agentur TrendONE als Trendforscher und Berater und leite die Communication Unit von TrendONE.

