Filmpromo.de – Trends und Best Practice Communication Cases aus der Entertainment-Industrie

Trends und Best Practice Communication Cases aus der Entertainment-Industrie

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Es klingt was wie in Mission Impossible. Der US-amerikanische Autor James Patterson nutzt die Kunst der Verknappung und hat anlässlich der Veröffentlichung seines Romans Private Vegas eine Plattform lanciert, die Nutzern noch vor der eigentlichen Veröffentlichung für 24 Stunden Zugriff auf das Buch in digitaler Form ermöglicht.

Die entsprechende Webseite Selfdestructingbook.com entstand in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Mother New York.

Teilnehmer mussten dort zum richtigen Zeitpunkt einen Code anfordern und erhielten das Buch dann als kostenlosen Download. Der Aufenthaltsort und der Name der einzelnen Personen sowie die noch verbleibende Lesezeit wurden dabei öffentlich auf einer Karte angezeigt.

Ich finde das Beispiel deswegen so spannend, weil es auch für die Filmbranche interessant werden könnte, wenn es um neue Auswertungsmodelle oder Tests mit dem Thema Windowing geht. Warum nicht mal einen Film (oder zumindest Auszüge daraus) für eine begrenzte Zeit online stellen bevor er in den Kinos startet? In einer abgewandelten Form passieren hier  ja schon einzelne Schritte zum Beispiel wenn Video On Demand Plattformen die ersten 10 Minuten aus einem neuen Kinofilm zeigen.

Mit dem richtigen Mechanismus (in diesem Fall wird das Erlebnis Buch mit Spielelementen angereichert) kann man damit sicherlich die Umsätze an der Kinokasse positiv beeinflussen.

Die Aktion war übrigens so spannend, dass selbst der deutsche Spiegel in seiner Online-Ausgabe darüber berichtet und Parallelen zum Filmgeschäft zieht.