Filmpromo.de – Trends und Best Practice Communication Cases aus der Entertainment-Industrie

Trends und Best Practice Communication Cases aus der Entertainment-Industrie

Subscribe to Filmpromo.de – Trends und Best Practice Communication Cases aus der Entertainment-Industrie

Weil das ZDF gestern unter dem Motto “Mit dem zweiten (Bildschirm) sieht man besser” den Film APP zeigte und damit erfolgreich war, möchte ich mich heute dem Thema widmen.

Der Second Screen Markt ist in Bewegung und hart umkämpft. Während Apple auf Shazam setzt und damit anderen kleinen Second Screen-Technologie Anbietern den Wind aus den Segeln nimmt, kommen nun zwei Web-Giganten ins Spiel und wollen ihren Anteil am lukrativen Werbegeschäft rund um die Social TV-Komponente im Bereich Second Screen nicht verpassen.

Die Rede ist von Facebook und Twitter, deren Kampf um die Vorherrschaft auf dem zweiten Bildschirm in einem ausführlichen Forbes Artikel beschrieben wird.

Twitter bietet seinen Werbekunden in einigen Schlüsselländern seit kurzem die Möglichkeit, gezielt Zuschauer von Fernsehserien bei ihrer Second-Screen-Nutzung über Twitter anzusprechen und untermauert dies mit interessanten Zahlen. Beim Programm TV conversation targeting kann ein Werbekunde dann beispielsweise Nutzer eines bestimmten Hashtags zu einer Serie mit Promoted Tweets ansprechen. Das schafft eine Alternative, Werbung zu einer bestimmten Sendung zu schalten, ohne einen teuren Werbeplatz im Fernsehen buchen zu müssen.

TVCT-blog-post-3.003_1

BjhbC0QCAAA6mzo.jpg large

Facebook hält entgegen und startet sein audio ID Feature, das Audioerkennung nahtlos mit einer einfachen Posting-Funktion für die Timeline verbindet. Hört man bei geöffneter Facebook-App auf seinem Smartphone bei einem Song, einer TV-Sendung oder einem Film mit, wird diese erkannt und durch die das Posting auf der Timeline erscheint ein Link zum Song oder der Sendung inklusive 30-Sekunden Ausschnitt. Die Audioerkennung stammt dabei von Facebook selbst und wurde nicht zugekauft, wie betont wird. Lediglich die 30-Sekunden Ausschnitte werden über eine API von Diensten wie Spotify, Rdio und Deezer genutzt.

Neben TV-Serien, Songs und Filmen soll audi ID auch Live-Content wie zum Beispiel Sportübertragungen erkennen.