Filmpromo.de – Trends und Best Practice Communication Cases aus der Entertainment-Industrie

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2. Definitionen:

Geschrieben am 9.Oktober 2006

2. Definitionen:Um eine Basis für das Verständnis der weiteren Ausführungen in dieser Seminararbeit zu schaffen, ist es von Nöten, zentrale Begriffe wie Marketing, Public Relations, Corporate Identity und Systembegriffe wie Supersystem und Subsystem zu definieren. 2.1. Definition MarketingSpeziell auf dem Gebiet der Filmvermarktung wird fast jede Kommunikationsmaßnahme unter dem Deckmantel des Marketings betrieben. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Marketing die älteste und damit bekannteste der professionellen Kommunikationsdisziplinen ist.So beschreibt der Wiener Kommunikationswissenschafter Franz Bogner in seinem Aufsatz „Die ‚Wiener Schule der Vernetzten Kommunikation’ – Ein Beitrag zur Entkrampfung des ... weiterlesen

3. Der Filmverleiher:

Geschrieben am 9.Oktober 2006

Filmverleiher haben Mitarbeiter im Bereich Lizenzein- und verkauf, Marketing, Presse, Finanzen und Administration.Zu den Kernkompetenzen eines Filmsverleihers zählt die Aufgabe, einen Film erfolgreich in die Kinos zu bringen.Jeder Film, egal ob Arthouse[1]-Movie oder Action-Blockbuster, benötigt für ein erfolgreiches Abschneiden an der Kinokasse eine exakt geplante und perfekt abgestimmte Vermarktungskampagne, die das Zielpublikum punktgenau anspricht.Es ist daher von besonderer Wichtigkeit, sein Publikum zu kennen und an die bestehenden Interessen und Vorstellungen des Kunden anzuknüpfen, denn wie weiter oben in dieser Arbeit bereits erwähnt, kann selbst die beste Werbe- oder PR-Kampagne nur bereits bestehende Bedürfnisse und Interessen ... weiterlesen

4. Systematisierung der Filmvermarktung:

Geschrieben am 9.Oktober 2006

Betrachtet man die einzelnen Auswertungsstufen mit den jeweiligen Vermarktungskampagnen und bedenkt die in der Einleitung zitierte Aussage des Marketing Director von Twentieth Century Fox Home Entertainment, so lässt sich die gesamte Kommunikation von und über einen Film systematisieren.In diesem Versuch, die Kommunikationsaktivitäten eines Filmverleihers in Supersysteme, Systeme und Subsysteme zu untergliedern, wird die Kommunikation für das Unternehmen außer Acht gelassen. Sie stellt in Kuncziks „Konzept relevante Umwelt“ jenen Teil der Umwelt eines Systems dar, der als irrelevant bezeichnet wird. Das zu betrachtende System in der hier gestellten Forschungsfrage ist der Kommunikationsmix, den der Filmverleiher für die Vermarktung ... weiterlesen

5. Blockbuster vs. Independent:

Geschrieben am 9.Oktober 2006

Bevor der hier aufgestellte Systematisierungsansatz auf zwei konkrete Beispiele angewandt wird, müssen die grundsätzlichen Unterschiede zwischen den beiden Filmgattungen Blockbuster (= High-Concept) und Independent (= Arthouse) gezeigt werden.Der größte Unterschied liegt in den Personal- und Budget-Zahlen. Während hinter der Vermarktung von High-Concept-Filmen weltweit mehrere hundert Menschen stehen, sind für die Kampagnen-Entwicklung für Independent-Produktionen zumeist nur eine handvoll Menschen zuständigEinen Großteil der 500 bis 600 Filme, die im deutschsprachigen Raum jährlich in den Kinos starten, bilden Hollywood-Filme, die zumeist Blockbuster-Potenzial haben.Es herrscht also eine große Konkurrenz am Markt, die sich vor allem ... weiterlesen

6. Fazit:

Geschrieben am 9.Oktober 2006

6. Fazit:Systeme sind überall. Sowohl Lebewesen, Maschinen oder eben auch Handlungen, lassen sich mit den systemtheoretischen Ansätzen von Bertalanffy, Parsons oder Kunczik einteilen.Obwohl die Vermarktung von Filmen sehr stark von Individualität und Kreativität geprägt ist, lassen sich doch mithilfe systemtheoretischer Ansätze einige Gemeinsamkeiten – zumindest bei der Vermarktung von Filmen der gleichen Gattung – feststellen.So sind Systemelemente wie Marketing, Publicity, Corporate Identity und Mundpropaganda, die von den Mitarbeitern des jeweiligen Filmverleihs, den beteiligten Agenturen und dem Publikum verkörpert werden, in einer Zeit, in der sich die Filmindustrie zu einem enormen Käufermarkt entwickelt hat, als Bestandteile ... weiterlesen

7. Quellenverzeichnis:

Geschrieben am 9.Oktober 2006

I. Bücher Avenarius, Horst: Public Relations. Die Grundform der gesellschaftlichen Kommunikation, 2., überarbeitete Auflage. Darmstadt 2000. Bertalanffy, Ludwig von: General Systems Theory. Harmondsworth 1973. Bogner, Franz M.: Das neue PR-Denken. Strategien, Konzepte, Aktivitäten, 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wien 1999. Demnächst in Ihrem Kino. Grundlagen der Filmwerbung und Filmvermarktung. Hg. v. Vinzenz Hediger und Patrick Vonderau. Marburg 2005. Franck, Georg: Ökonomie der Aufmerksamkeit. München und Wien 1998. Hickethier, Knut: Film- und Fernsehanalyse. Stuttgart 2001. Hill, Elizabeth [u.a.]: Creative Arts Marketing. Oxford 1995. Kunczik, Michael: Public Relations. Konzepte und Theorien, 4., völlig ... weiterlesen

8. Abbildungsverzeichnis:

Geschrieben am 9.Oktober 2006

Abbildung 1: N.N.: Statistik der Marktanteile seit Jahresbeginn. In: Blickpunkt: Film 26,27/2005. S. 8. Abbildung 2: N.N.: Alone in the Dark. Kampagnenzeitplan. In: Presse-Mappe von Concorde Home Entertainment und Cine Collection zum DVD-Start von „Alone in the Dark”. München 2005. Abbildung 3: N.N.: Statistik: Kino vs. Kauf-DVD. In: Blickpunkt: Film 26,27/2005. S. 12.  weiterlesen